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Gesundheitsnews



Zusätzliche Früherkennungsuntersuchungen für Kleinkinder
3 neue Früherkennungsuntersuchungen zwischen dem 6. und dem vollendeten 33. Lebensmonat werden ab Jahresmitte 2019 Kassenleistung – Fluoridlack zur Zahnschmelzhärtung und Mundhygiene-Hinweise für die Eltern gehören dazu

Obwohl Karieserkrankungen in Deutschland insgesamt zurückgegangen sind, gilt die frühkindliche Karies als häufigste chronische Krankheit im Vorschulalter. Immer wieder kommt es vor, dass kleinen Kindern unter Vollnarkose von Karies stark befallene Milchzähne entfernt werden müssen. Die Vermeidung frühkindlicher Karies ist daher seit vielen Jahren ein erklärtes Ziel der Zahnärzteschaft.

Dank einer gestern gefallenen Entscheidung im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) werden ab 1. Juli 2019 neue Positionen in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen. Dann haben Eltern mit Kindern ab dem 6. Lebensmonat Anspruch auf 3 zusätzliche zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen. Zuvor war der Zahnarztbesuch gesetzlich versicherter Eltern mit ihren Kindern erst ab dem 30. Lebensmonat vorgesehen. Die neuen Leistungen beinhalten nicht nur die Untersuchung der Kinder, sondern auch das Auftragen von Fluoridlack zur Zahnschmelzhärtung 2-mal je Kalenderhalbjahr. Eingeschlossen sind zudem aufklärende und beratende Gespräche mit den Eltern, beispielsweise zu Ursachen von Erkrankungen im Mund und zur richtigen Mundhygiene.
Freude über erfolgreiches Engagement „Es war ein langer, viele Jahre dauernder Weg bis zu dieser erfreulichen Entscheidung. Endlich sind unsere nicht nachlassenden Bemühungen zur Vermeidung frühkindlicher Karies von Erfolg gekrönt“, sagt Stephan Allroggen, Vorstandsvorsitzender der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Hessen. „Die Primär-Prophylaxe ist ein wichtiger Schritt, um vor allem Kinder mit erhöhtem Kariesrisiko zu erkennen und ihnen bereits helfen zu können, bevor die ersten deutlichen Anzeichen einer beginnenden Karies für jeden sichtbar sind. Es ist daher nicht nachvollziehbar, weshalb ausgerechnet Patientenvertreter die Sinnhaftigkeit der neuen Früherkennungsuntersuchungen in Frage stellen. Die aktuelle Entscheidung des G-BA wird die Zusammenarbeit zwischen Kinder- und Zahnärzten nicht erschweren, sondern unterstützen. Kinderärzte werden ihren kleinen Patienten auch weiterhin in den Mund schauen und die Eltern bei Auffälligkeiten an den Zahnarzt verweisen. Besuche beim Kinderarzt und Besuche beim Zahnarzt schließen sich doch nicht aus – sie ergänzen sich. Wir hoffen, dass die Eltern die neuen Möglichkeiten nutzen und frühzeitig mit ihrem Kind beim Zahnarzt vorbeischauen.“

Immer aktuelle Gesundheitskarte verwenden
Immer aktuelle Gesundheitskarte verwenden

Ihre Krankenkasse hat Ihnen eine neue elektronische Gesundheitskarte (eGK) zugeschickt? Dann ist es wichtig, die alte Karte zu entsorgen und ab sofort nur noch die zuletzt zugeschickte zu verwenden.

Seit Januar 2019 gelten ausschließlich die elektronischen Gesundheitskarten der zweiten Generation. Erkennbar sind diese am Aufdruck „G2“ oder „G2.1.“, welcher sich auf der Vorderseite der elektronischen Gesundheitskarte oben rechts befindet.

Dr. Holger Weißig, Vorstandsvorsitzender der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Sachsen, unterstreicht: „Um Probleme zu vermeiden, prüft man am besten vor dem nächsten Zahnarzttermin, ob die aktuelle Gesundheitskarte über diesen Aufdruck verfügt. Denn parallel zur Fortentwicklung der Karten für neue Anwendungen und Verfahren sind auch die Zahnarztpraxen zur Anschaffung aktueller Technik verpflichtet. Die neue technische Ausstattung kann ältere Gesundheitskarten nicht mehr erkennen, unabhängig davon, welches Gültigkeitsdatum auf diesen aufgedruckt ist.“ Wenn innerhalb von zehn Tagen nach der Behandlung keine gültige Karte oder ein anderer, gültiger Anspruchsnachweis vorgelegt wird, ist der Zahnarzt berechtigt, eine Privatrechnung zu stellen.

Weitere Informationen bekommen gesetzlich versicherte Patienten von ihrer Krankenkasse oder auf den Internetseiten www.deine-gesundheitskarte.de und www.gematik.de.

Die Kieferorthopädie kann Lebensqualität verbessern
DGKFO nimmt Stellung zum IGES-Gutachten

Die Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie (DGKFO) unterstützt die Forderung nach mehr Versorgungsforschung in der Kieferorthopädie, weist jedoch Behauptungen zurück, dass der Nutzen kieferorthopädischer Therapien nicht belegt sei. Auch die IGES-Studie zeigt, dass die Behandlung die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten verbessert. Die Gesellschaft verspricht sich Erkenntnisse über die langfristigen Wirkungen kieferorthopädischer Behandlung durch eine Beteiligung an der nächsten Deutschen Mundgesundheitsstudie, die routinemäßig vom Institut der Deutschen Zahnärzte erarbeitet wird.

Das vom Bundesgesundheitsministerium in Auftrag gegebene IGES-Gutachten sollte auf Basis einer Analyse von Teilen der kieferorthopädischen Literatur aufzeigen, welche langfristigen Auswirkungen die wichtigsten kieferorthopädischen Behandlungsarten auf die Mundgesundheit haben, wie hoch die Kosten sind, welche die GKV und Selbstzahler für diese Leistungen aufbringen, und welche Forschungsbedarfe bestehen, um Nutzen und Evidenz der Therapie festzustellen.

Die Ergebnisse dieses Gutachtens zeigen hauptsächlich, dass die von den Autoren identifizierten und ausgewerteten Studien und Routinedaten zur Beantwortung der Frage nach den langfristigen Auswirkungen auf die Mundgesundheit – etwa Karies oder Zahnverlust – nur eingeschränkt oder nicht geeignet sind. Darum waren abschließende Einschätzungen nicht möglich. Gleichwohl betonen die Autoren, dass die Studien zeigen, dass die Lebensqualität der Patienten sich durch die Behandlung verbessert.

Dass die langfristigen Auswirkungen der Behandlung auf die Mundgesundheit durch die Studien nicht belegt werden kann, liegt nicht an einer schlechten Studienlage im Fach Kieferorthopädie, sondern an der generellen Problematik bestimmter klinischer Studien, bei denen wünschenswerte Endpunkte, die erst nach sehr vielen Jahren erfassbar wären, realistischerweise nicht erreicht werden können und daher Ersatzparameter ausgewertet werden müssen. Darum können solche Untersuchungen kein maximales Evidenzniveau erreichen. Dies ist keine Besonderheit der Kieferorthopädie, sondern kommt in allen medizinischen und zahnmedizinischen Disziplinen vor.

Als Reaktion auf einen Bericht des Bundesrechnungshofes vom April 2018, der das BMG veranlasst hatte, das IGES-Gutachten in Auftrag zu geben, hat die DGKFO bereits im Mai 2018 ein Positionspapier auf Basis der aktuellen, fachrelevanten Literatur verfasst. Dieses besitzt auch jetzt noch volle Gültigkeit. (Es ist auf der Website der Gesellschaft verfügbar:
https://www.dgkfo-vorstand.de/fileadmin/redaktion/presse/DGKFO_Stellungnahme_20180425.pdf)

Dieses Positionspapier belegt auf der Basis der verfügbaren Literatur und der bisherigen klinischen Erfahrung, dass die Kieferorthopädie auf verschiedenen Ebenen, u.a. bei der Atmung, der Überwachung und Korrektur von Störungen der Gebissentwicklung, der Wiederherstellung der Kaueffizienz, der Korrektur von überzähligen bzw. fehlenden Zähnen sowie bei interdisziplinären Therapiepfaden einen unverzichtbaren Bestandteil der dentofazialen Diagnostik und Therapie darstellt.

Für Patienten wichtige Beispiele klinisch-kieferorthopädischer Therapien sind etwa verlagerte und damit kaufunktionell nicht nutzbare Zähne, die wieder in die Mundhöhle und den Zahnbogen eingestellt werden und somit lebenslang ihre Funktion erfüllen können. Wenn bleibende Zähne fehlen – Beispiel zwei – lässt sich durch einen kieferorthopädischen Lückenschluss eine ansonsten notwendige prothetische Versorgung in bestimmten Fällen vermeiden. Die Liste des klinischen Nutzens für den Patienten ließe sich fortsetzen.

Auch das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat aktuell angesichts der Debatte und teilweise falscher Interpretationen des Gutachtens der IGES Institut GmbH die Notwendigkeit kieferorthopädischer Maßnahmen ausdrücklich bestätigt.

Die DGKFO e.V. schließt sich vollumfänglich dieser durch das Bundesgesundheitsministerium veröffentlichen Richtigstellung zum Gutachten der IGES Institut GmbH nach dessen falscher Interpretation durch ein Medium vom 03. Januar 2019 und nachfolgender Berichte an.

Die DGKFO e.V. fördert die Grundlagenforschung und klinische Forschung auf dem Gebiet der Kieferorthopädie sowie der angrenzenden klinischen und naturwissenschaftlichen Disziplinen, der Wissenschaft und Praxis, Ausbildung, Fortbildung und Weiterbildung auf dem Gebiet der Kieferorthopädie.

Aufgrund dieses satzungsgemäßen Auftrags hat die DGKFO e.V. beispielsweise ihre Leitlinienarbeit in der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde verstärkt. Zudem wurde ein Qualitätsleitfaden für die Kieferorthopädie erarbeitet, der demnächst im Heft 2/2019 der Fachzeitschrift »Journal of Orofacial Orthopedics« veröffentlicht wird. Bereits in ihrer Stellungnahme im Mai 2018 hat die DGKFO die Teilnahme an der aktuellen Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS VI) vorgeschlagen und die dafür erforderlichen Schritte in die Wege geleitet.